Warum engagieren wir uns fürs Wiesli?

Es gibt viele Gründe, das Wiesli zu retten! Hier auch als Plakat für den Kühlschrank (PDF).

Das Wiesli bedeutet Identität, die wir über Generationen hinweg aufgebaut haben.

Das Museumsquartier hat auch dank dem Wiesli eine besondere Quartierkultur entwickelt. Hier treffen sich Kinder, Mütter, Väter, Senior/innen, Freunde und Bekannte zum Essen, Spielen, Plaudern und Feiern. Fasnacht, Maibummel, Sportturniere, Sommerfeste, Chlausanlässe, Adventsfenster und Weihnachtssingen: Auf dem Wiesli schaffen wir gelebte Quartierkultur.

Ein sicherer Platz für
unsere Kinder.

Der Stadtpark ist kein Ort, wo Kinder alleine und frei spielen können. Das Wiesli hingegen bietet durch seine überschaubare Grösse und anwesende vertraute Personen Schutz und Geborgenheit. Das soll auch für die nächsten Generationen von Kindern so bleiben.

Ein attraktives Quartier für die ganze Stadt.

Wir haben in jahrzehntelanger Arbeit eine Infrastruktur geschaffen und gepflegt, die ausgiebig genutzt wird: Grillplatz, Tischtennis, Schaukeln, Turm mit Rutschbahn, Sandkasten und Fussballfeld. Auch der Tageshort und der Kindergarten des Spelterini-Schulhauses, Kanti-Schüler/innen und Menschen aus anderen Quartieren nutzen das Wiesli rege.

Für eine tolerante, kunterbunte Nachbarbarschaft.

Die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier stammen aus vielen Ländern. Auf dem Wiesli sind alle Menschen willkommen! Auf unserem Dorfplatz findet gelebte Integration unter Nachbarinnen und Nachbarn statt – sei es beim Fussballspielen, Essen oder einem kleinen Schwatz.

Ein Community-Garten als Ausgleich zu den Zentrums-lasten.

Die meisten Wohnungen haben keinen Garten. Ausserdem ist das Quartier stark verdichtet und muss mit der Olma, dem Jahrmarkt, der Helikopter-schneise und dem Circus Knie eine hohe Zentrumslast tragen. Das Wiesli ist ein geschätzter Rückzugsort für die Quartierbewohner/innen.

Nicht noch ein Kahlschlag.

Eine Verdichtung der Stadt und der Klimawandel erfordern neue Strategien gegen die Überhitzung. Besonders im dicht bebauten Museumsquartier mit den Hauptverkehrsachsen und dem Spelterini-Parkplatz braucht es Bäume, Gehölz, Grünflächen und Hecken. Das Wiesli ist ein wichtiger Lebensraum für Menschen, Vögel, Bienen, Fledermäuse und Insekten und bietet kühlenden Schatten.

Verdichten ja, aber
am richtigen Ort.

Die St.Galler Pensionskasse stützt sich auf einen Bauplan von 1874. Dieser sah einen Anbau ans Schulgebäude vor. Das Gebäude wurde jedoch nie realisiert. Im gleichen Plan war auch die Überbauung des Spelteriniplatzes vorgesehen. Das heisst: es stehen grössere und geeignetere Flächen für eine Überbauung zur Verfügung. Verdichtung ja, aber am richtigen Ort.

Gemeinsames Kulturgut schweisst zusammen.

Das Wiesli ist kein Ort für Spekulationsbauten! Engagierte Menschen haben den Flecken Land über Jahrzehnte hinweg liebevoll mit Leben gefüllt. Dieses (Lebens-) Werk darf nicht zerstört werden.

Städtische Quartiere stärken.

Unsere Initiative ist auch ein Appell an alle städtischen Quartiere, ihren eigenen Lebensraum zu gestalten. Lebenswerte Quartiere und gelebte Gemeinschaft brauchen soziale und grüne Begegnungsräume. Das masslose Überbauen zerstört auch noch die letzten Freiflächen der Stadt und damit immer ein Stück Quartierkultur. Wir Bürgerinnen und Bürger müssen das Heft selbst in die Hand nehmen. Retten wir gemeinsam das Wiesli – als ersten Schritt für uns alle!