Was bisher passiert ist

26. Oktober 2019
Das Initiativkomitee reicht die Wiesli-Initiative zur Zulässigkeitsprüfung ein.

27. Juni 2019
Die Stadt und die IG Museumsquartier informieren gemeinsam, dass die Gespräche keine Lösung ergeben haben. Die IG Museumsquartier kündigt an, dass sie eine städtische Initiative zur Rettung des Wiesli einreichen wird.

26. Juni 2019
An der Vollversammlung der IG Museumsquartier werden die Anwesenden über den Abbruch der Gespräche mit der Stadt und der sgkp informiert. Sie sprechen sich einstimmig für die Einreichung einer Initiative aus.

20. Juni 2019
Die Anlagekommission der sgkp teilt der IG Museumsquartier mit, dass sie nicht auf das Kaufangebot eintritt.

17. Juni 2019
Obwohl die sgpk weiterhin nicht bereit ist, die Berechnungsgrundlagen zugänglich zu machen, unterbreitet die IG Museumsquartier im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten und Zusagen der Bank ein konkretes Kaufangebot.

Mai 2019
Die IG Museumsquartier stellt einen Rückkommensantrag zur Gewährung eines Darlehens an den Stadtrat. Der Antrag wird abgelehnt.

27. März 2019
Die IG Museumsquartier sucht das Gespräch mit der Stadt und der sgkp, um sie über den aktuellen Stand der Arbeiten, das Finanzierungskonzept und die Genossenschaftsgründung zu informieren. Die sgpk ist nicht bereit, die Grundlagen für den Verkaufspreis bekannt zu geben. Eine gemeinsame Schätzung wird ebenfalls abgelehnt.

12. März 2019
An der ausserordentlichen Vollversammlung der IG Museumsquartier werden die Statuten der «Genossenschaft Wiesli» und das Finanzierungskonzept verabschiedet. Eine Steuerungsgruppe soll den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen.

März 2019
Eine Bank sichert einen Kredit für den Kauf des Wiesli zu. Das nötige Eigenkapital wird durch die «Genossenschaft Wiesli» eingebracht.

Dezember 2018 bis Februar 2019
Gespräche mit Liegenschaftsbesitzern finden statt. Es gibt diverse verbindliche Zusagen für Einlagen in eine Genossenschaft. Die IG Museumsquartier entwirft Statuten für die «Genossenschaft Wiesli» und erarbeitet ein Finanzierungskonzept.

26. November 2018
Die IG Museumsquartier trifft sich an der Vollversammlung und beschliesst trotz abschlägigem Bescheid des Stadtrates, den Kauf weiter zu verfolgen.

14. November 2018
Die IG Museumsquartier ersucht den Stadtrat um ein Darlehen für den Kauf. Dieses wird vom Stadtrat abgelehnt. An einer ausserordentlichen Vollversammlung beschliesst die IG Museumsquartier, nicht aufzugeben und weiter nach einer gütlichen Lösung zu suchen.

15. Oktober 2018
Die sgpk und die Vertreter/innen der IG Museumsquartier treffen sich erneut. Die sgkp kommuniziert den Verkaufspreis. Der IG Museumsquartier erscheint der Verkaufspreis massiv zu hoch.

24. August 2018
Ein zweites Gespräch zwischen Kanton, Stadt, sgkp und der IG Museumsquartier findet statt. Alle Varianten werden verworfen. Die sgkp erwägt den Verkauf des Grundstücks.

6. Februar 2018
Die Direktion Bau und Planung vermittelt ein Gespräch zwischen Kanton, Stadt, sgkp und der IG Museumsquartier. Verschiedene Varianten – unter anderem ein Landabtausch – werden von Seiten der IG eingebracht und diskutiert.

Dezember 2017
Der Stadtrat beantwortet die einfache Anfrage negativ und mit der Begründung, die Auszonung, ein Landabtausch oder der Kauf seien im vorliegenden Fall unverhältnismässig.

September 2017
Doris Königer und neun mitunterzeichnende Parlamentarier/innen richten eine einfache Anfrage ans städtische Parlament. Das Anliegen: Die Überbauung des «Wiesli» im Museumsquartier kommt einer Zerstörung von sozialen Begegnungsräumen in städtischen Quartieren gleich und muss verhindert werden.

September 2017
Die IG Museumsquartier schickt einen Brief mit 200 Unterschriften an den Stadtrat und bittet ihn um Hilfe beim Erhalt des Wiesli.

21. August 2017
Ein erstes Gespräch mit der sgpk findet statt. Die IG Museumsquartier bittet die Pensionskasse, das Wiesli nicht zu überbauen.

Mai 2017
Die sgpk informiert den Vorstand der IG Museumsquartier über das geplante Bauvorhaben auf dem Wiesli.

1970er Jahre
Ursprünglich stand auf dem hinteren Teil des Wiesli ein ­altes, zweigeschossiges Kutscherhaus. Dieses wurde in den 1970er-Jahren abgebrochen. Damals existierten Pläne für den Bau einer Turnhalle der Pädagogischen Hochschule. Dazu kam es nie. Seit den 1970er Jahren wird das Wiesli von den Quartierbewohnerinnen und -bewohnern als Spielplatz genutzt und wie ein Dorfplatz bepflanzt und gepflegt.